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Hauptstadt Nuestra Señora de la Asunción

Gegründet 1537 von Juan de Salazar Espinoza am Ufer des Zusammenfluss von Rio Paraguay und Rio Pilcomayo. Asunción wird Versorgungsstützpunkt der Eroberer und Ausgangsbasis für ihre Operationen nach der Suche nach dem Eldorado. Asunción entwickelt sich ab 1828 schnell und wird zu einer immer wichtigeren Stadt.
Einwohner:
ca. 500.000, im Großraum Asunción ca. 1 Mio.
Sprache Spanisch und Guaraní
Fläche 406.752 km2
Klima tropisch-subtropisch, kontinental
Einwohner 5,4 Mio.
90% indianischer (Guaraní) und spanischer Abstammung.
Ansässige Deutsche: ca. 8.000 - 10.000
Religion 90% römisch-katholisch, Mennoniten und einige evangelische Gemeinden
Nationaltag 15. Mai
Unabhängigkeit Am 14./15. Mai 1811
Unabhängigkeitserklärung (von Spanien)
Währung Guaraní
Stromspannung 220 Volt/50Hz.

Der ökologische Reichtum der Natur Paraguays ist einzigartig unter den Ländern Südamerikas. Alle Formen des sich in der Entwicklung befindlichen Ökotourismus können hier ausgeübt werden, beginnend mit der Erforschung der Natur in ihren verschiedenen Facetten, bis hin zu Sportarten wie der Fischerei, der Jagd, der Fotografie, der Flußschifffahrt, Reiten, Camping etc.
In diesem Land leben über 600 verschiedener Arten von Tieren, 100 verschiedene Reptilienarten, 60 Arten von Amphibien und 8.000 verschiedenartige Pflanzen.

Das Land ist in zwei aufgrund ihrer natürlichen Gegebenheiten unterschiedlichen Regionen aufgeteilt:
Der Chaco ist ein ausgedehntes, für seinen Vogelreichtum berühmtes Gebiet, das 61% der gesamten Fläche des Landes umfaßt, in dem jedoch nur 3% der Bevölkerung lebt. Nach Amazonien, ist der Chaco das zweitgrößte Urwaldgebiet Südamerikas. Seine tunnelartigen Urwaldpfade (Picadas Chaqueñas) sind für den Erlebnis- und Entdeckungstourismus unvergleichlich.

Der Chaco wird von den großen Flüssen Paraguay und Pilcomayo mit ihren zahlreichen Nebenarmen bewässert, die dort, wo der mittlere Pilcomayo versiegt, das ökologische Paradies des "Estero Patiño", bilden.

Der Osten Paraguays bietet dem Fremden auf der Suche nach der Natur zwischen den Flüssen Paraguay und Paraná eine große Vielfalt natürlicher Ressourcen. Über 20 Nationalparks und geschützte Gebiete sind hier zu finden, in denen die Touristen betreut, und die Auswirkungen des Fremdenverkehrs kontrolliert werden.

Der größte Staudamm der Welt, Itaipú, am Fluß Paraná gelegen, gestattet mit seinem über 180 Kilometer langen Stausee die Entwicklung umweltfreundlicher Projekte inmitten einer für den Fremdenverkehr geeigneten Landschaft.

Zahlreiche weitere Orte stehen dem Ökotourismus im Osten des Landes zur Verfügung, wie Salto de Monday, in einer paradiesischen Landschaft gelegen, der See Ypacaraí, an dessen Ufern europäische und einheimische Siedlungen mit ihren jeweiligen kulturellen Merkmalen zu finden sind, sowie weitere verschiedenartige Alternativen, wie eine Reise zu den Jesuitischen Missionen und den Wasserfällen von Yguazú.

Die Jesuitenmissionen

Die Jesuitenmissionen, oder Reduktionen, funktionierten als kleine "unabhängige Republiken" und lebten autark im Herzen der spanischen Kolonien. Gegründet zu Beginn des 16. Jahrhunderts bis zum Jahre 1768, dem Jahr, in dem sie durch ein Dekret der spanischen Krone des Landes verwiesen wurden.
Die Missionare aus dem katholischen Orden der Gesellschaft Jesu (Jesuiten), hatten die Aufgabe, mit der Christianisierung der Guarani-Indianer zu beginnen. Die Missionare verstanden es, die Guarani-Indianer seßhaft zu machen und sie unter ihrer Anleitung zu eigenverantwortlichen Gemeinschaften zusammenzuschließen.
Die Siedlungen bestanden aus den Unterkünften der Indianer, der Kirche als das Herz der Gemeinschaft und einer Schule. Das Land war Gemeinbesitz und wurde gemeinschaftlich bearbeitet, von daher auch der Name "Tupa mbae" Gotteserde.
Die Guaranies zeigten ein großes Kunst- und Handwerkstalent. Davon zeugen noch heute die kirchlichen Altarbilder, Steinskulpturen und Holzschnitzereien, Zeichnungen und andere Hinterlassenschaften. Musik und Gesang wurden als Teil der indianischen Kultur besonders gepflegt. In den Siedlungen arbeiteten talentierte Schmiede, hervorragende Glockengießer und begabte Buchdrucker.
Die Missionare waren es auch, die alle Kräfte einsetzten, um die Indianer vor den grausamen Überfällen der Bandeirantes und Mamelucos (aus Brasilien einfallende und rücksichtslos vorgehende Sklavenhändler) zu schützen.
Die größten Reduktionen befinden sich in Paraguay, und zwei von ihnen sind zum "Kulturgut der Menschheit" durch die UNESCO erklärt worden:

San Ignacio Guazú

Gegründet 1610, beherbergt heute ein interessantes sakrekales Kunstmuseum.
San Cosme Damian
Gegründet 1632, wurde berühmt für ihre in der Reduktionszeit ausgeführten Studien, hauptsächlich die der Astronomie.
Santa Maria de Fe
Gegründet 1647, beherbergt im restaurierten Missionsgebäude ein Museum mit etwa 60 Guaranie-Skulpturen.

Santiago

Gegründet 1651. Auf den Ruinen wurde eine moderne Kirche errichtet, in der Holzschnitzereien zu sehen sind.

Jesus del Tavarangue

Gegründet 1658 und zum Kulturgut der Menschheit im Jahre 1993 erklärt worden. Im Dorf befindet sich eine restaurierte Kirche und Schulen, Werkstätten und Unterkünfte für Indianer sowie ein Kulturhaus, Clubs und ein Touristenzentrum.

Santa Rosa von Lima

Gegründet 1698, stellt ein großartiges historisches Viertel und ein Museum dar.
Trinidad del Parana (Diese können Sie mit uns besuchen.)
Die wohl bekannteste Jesuiten-Reduktion, gegründet 1706 und zum Kulturgut der Menschheit im Jahre 1993 erklärt worden. Um den imposanten Hauptplatz sind die Unterkünfte der Indianer gruppiert. Sehenswert ist die Kirche, besonders das Taufbecken, die Kanzel und das Portal der Sakristei. Sogar eine Krypta ist unter dem Gotteshaus zu besichtigen.

Für das leibliche Wohl

Man findet in Paraguay das überall bekannte "Asado", Fleisch von Hähnchen, Rinder-, Schweine- und Lammfleisch auf dem Grill. Dazu wird Manioca, Salate und Brot gegessen.
Hier noch einige lokale Spezialitäten:
Soyo, eine Fleischsuppe mit Gemüse
Bori Bori, eine Suppe, die sich aus Brot- und Käsekügelchen zusammensetzt
Rebajado, ein Kuchen aus Mais, Manioca und Käse
Rebajado Soo, wie Rabajado aber mit Rindfleisch gefüllt
Empanadas, gefüllt mit Schinken und Käse oder mit Fleisch
Das traditionelle Getränk Paraguays ist der Terere (kalt) oder der Mate cocido (heiß), beides ein Aufguss aus Yerba Mate-Tee, der aus einem Gefäß aus geschnitztem Holz oder Horn mittels eines Saugröhrchens (Bombilla) entnommen wird.

Musik

Die traditionellen Musikinstrumente Paraguays werden im Land selbst hergestellt. Hierzu zählt:
die Harfe (36 Saiten, ohne Pedal) und
die Gitarre.
Die Musik in Paraguay spielt eine sehr wichtige Rolle bei allen Festen und religiösen Veranstaltungen.
Die mit der Gitarre und Harfe schnell gespielten Polkas (Die nichts mit der europäischen Polka zu tun haben!) lassen die Bevölkerung bei jedem Fest ausgelassen tanzen.
Guaranias, zarte, romantische und traurige Musik, die im allgemeinen von einem Trio (Conjunto) gespielt wird, das sich aus einem Harfenisten und zwei Gitarristen zusammensetzt.
Das typisch paraguayische Orchester besteht in der Regel aus einem Trio, einigen Geigen, einem Kontrabaß und einem Akkordeonspieler.

 
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